AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Stand: September 2026

1. Anbieter und Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für sämtliche Bestellungen und Buchungen über den Online-Shop von:

Luca Lepold
Hauptstr. 36
89079 Ulm
Deutschland
E-Mail: sofia.hvs1@gmail.com

Die AGB gelten insbesondere für den Erwerb digitaler Inhalte wie Bilder, Videos, Clips, Audiodateien und Content-Pakete sowie für die Buchung digital erbrachter Dienstleistungen, insbesondere individueller Online- und Live-Sessions.

Abweichende Bedingungen des Kunden finden keine Anwendung, sofern ihrer Geltung nicht ausdrücklich zugestimmt wurde.

2. Mindestalter und Altersverifikation

Das gesamte Angebot richtet sich ausschließlich an Personen, die das 18. Lebensjahr vollendet haben.

Mit der Bestellung bestätigt der Kunde, volljährig zu sein.

Soweit für den Zugang zu bestimmten Inhalten gesetzlich eine weitergehende Altersverifikation erforderlich ist, kann der Anbieter vor Bereitstellung der Inhalte einen geeigneten Alters- oder Identitätsnachweis verlangen.

Der Anbieter ist berechtigt, einen Zugang zu sperren oder eine Bereitstellung zurückzuhalten, wenn begründete Zweifel an der Volljährigkeit bestehen oder eine erforderliche Altersverifikation nicht erfolgreich durchgeführt wurde.

Die Weitergabe von Zugangsdaten, Downloadlinks oder sonstigen Zugangsberechtigungen an Minderjährige oder andere nicht berechtigte Personen ist untersagt.

Für pornografische Inhalte reicht in Deutschland eine einfache „Ich bin 18+“-Bestätigung nicht zwingend aus. Die KJM verlangt für entsprechende Angebote eine geschlossene Benutzergruppe mit geeigneter Altersverifikation. kjm-online.de

3. Vertragsschluss

Die Darstellung von Produkten im Online-Shop stellt noch kein verbindliches Vertragsangebot dar.

Durch Abschluss des Bestellvorgangs und Betätigung des entsprechenden kostenpflichtigen Bestellbuttons gibt der Kunde eine verbindliche Bestellung ab.

Der Vertrag kommt mit der Bestellbestätigung, der Zahlungsbestätigung oder mit Beginn der Bereitstellung der bestellten Leistung zustande.

Der Kunde ist verpflichtet, bei der Bestellung richtige und vollständige Angaben zu machen.

4. Digitale Inhalte

Digitale Inhalte werden entsprechend der jeweiligen Produktbeschreibung bereitgestellt.

Hierzu können insbesondere gehören:

Bilder, Videos, Videoclips, Audioaufnahmen, Content-Pakete, Download-Dateien oder über einen vereinbarten Kommunikationsdienst bereitgestellte Inhalte.

Ist kein bestimmter Bereitstellungszeitpunkt vereinbart, erfolgt die Bereitstellung grundsätzlich unverzüglich nach erfolgreicher Zahlung und Erfüllung gegebenenfalls erforderlicher Altersverifikationsmaßnahmen.

Nach § 327b BGB gilt ein digitaler Inhalt als bereitgestellt, sobald der Inhalt selbst oder ein geeignetes Mittel zum Zugriff bzw. Download zur Verfügung gestellt wurde. Gesetze im Internet

5. Persönliche Nutzung und Weitergabeverbot

Sämtliche erworbenen Inhalte sind ausschließlich zur persönlichen und privaten Nutzung des jeweiligen Käufersbestimmt.

Der Kauf überträgt dem Kunden kein Eigentum an Urheber-, Persönlichkeits-, Verwertungs- oder sonstigen Schutzrechten.

Ohne ausdrückliche schriftliche Zustimmung ist insbesondere untersagt:

  1. Inhalte an andere Personen weiterzusenden oder weiterzugeben,
  2. Inhalte erneut zu verkaufen, zu tauschen oder öffentlich anzubieten,
  3. Inhalte auf Webseiten, sozialen Netzwerken, Messenger-Gruppen, Foren, Cloud-Sammlungen oder Filesharing-Plattformen hochzuladen,
  4. Inhalte öffentlich zugänglich zu machen,
  5. Inhalte für kommerzielle Zwecke zu verwenden,
  6. Wasserzeichen, Namen oder Kennzeichnungen zu entfernen,
  7. Inhalte zur Erstellung von Deepfakes, KI-Trainingsdaten, Face-Swaps oder sonstigen manipulierten sexuellen Darstellungen zu verwenden,
  8. Live-Sessions oder private Kommunikation ohne ausdrückliche Zustimmung aufzuzeichnen oder zu veröffentlichen.

Urheber haben grundsätzlich die ausschließlichen Rechte zur Vervielfältigung, Verbreitung und öffentlichen Wiedergabe ihrer Werke. Gesetze im Internet

Bei einer unzulässigen Weitergabe oder Veröffentlichung behält sich der Anbieter sämtliche gesetzlichen Ansprüche vor, insbesondere Unterlassungs-, Auskunfts- und Schadensersatzansprüche.

Eine pauschale Vertragsstrafe wird nicht vereinbart.

6. Live-Sessions und individuelle Online-Leistungen

Bei einer Live-Session bucht der Kunde den auf der Produktseite angegebenen Zeitraum.

Die Kommunikation erfolgt grundsätzlich über den bei der Buchung angegebenen Dienst, beispielsweise Telegram.

Der Kunde muss bei der Buchung einen korrekten und erreichbaren Benutzernamen angeben und während des vereinbarten Zeitraums erreichbar sein.

Die Session beginnt zum gebuchten Zeitpunkt.

Verspätet sich der Kunde, besteht grundsätzlich kein Anspruch auf eine entsprechende Verlängerung des ursprünglich gebuchten Zeitfensters.

Der Kunde hat keinen Anspruch auf bestimmte sexuelle Handlungen, Posen, Inhalte, Worte oder sonstige individuelle Wünsche, sofern diese nicht ausdrücklich Bestandteil der Produktbeschreibung oder separat vereinbart wurden.

Wünsche können jederzeit ohne Angabe von Gründen abgelehnt werden.

Die persönlichen Grenzen der beteiligten Person sind jederzeit zu respektieren.

7. Unzulässige Wünsche und Verhalten

Untersagt sind insbesondere Anfragen oder Kommunikation im Zusammenhang mit:

Minderjährigen, nicht einvernehmlichen Handlungen, Gewalt, Tieren, Inzest, heimlichen Aufnahmen, illegalen Handlungen oder sonstigen rechtswidrigen Inhalten.

Ebenso untersagt sind Bedrohungen, Beleidigungen, Erpressungsversuche, Stalking, Veröffentlichung privater Daten oder sonstiges übergriffiges Verhalten.

Bei schwerwiegenden Verstößen kann eine laufende Kommunikation unmittelbar beendet und der Kunde für zukünftige Bestellungen gesperrt werden.

Gesetzliche Rechte beider Seiten bleiben hiervon unberührt.

8. Termine, Nichterscheinen und Umbuchungen

Der Kunde ist selbst dafür verantwortlich, zum gebuchten Zeitpunkt erreichbar zu sein und die technischen Voraussetzungen für die Session bereitzuhalten.

Eine freiwillige Terminverschiebung kann bis 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin angefragt werden. Ein Anspruch auf einen bestimmten Ersatztermin besteht nicht.

Erfolgt eine Absage weniger als 24 Stunden vor dem Termin oder erscheint der Kunde nicht, richten sich etwaige Vergütungs- oder Schadensersatzansprüche nach den gesetzlichen Bestimmungen.

Soweit der Kunde die Annahme einer vereinbarten Dienstleistung schuldhaft verhindert, können insbesondere ersparte Aufwendungen oder eine anderweitige Verwendung des reservierten Zeitraums berücksichtigt werden. § 615 BGB sieht bei Annahmeverzug grundsätzlich einen Vergütungsanspruch unter Anrechnung ersparter Aufwendungen und anderweitigen Erwerbs vor. Gesetze im Internet

Eine automatische pauschale „100-%-No-Show-Gebühr“ unabhängig vom tatsächlichen Schaden wird ausdrücklich nicht vereinbart.

9. Ausfall auf Seiten des Anbieters

Kann ein bestätigter Termin aus Gründen auf Seiten des Anbieters nicht durchgeführt werden, wird dem Kunden grundsätzlich ein Ersatztermin angeboten.

Ist eine Ersatzleistung nicht möglich oder für den Kunden unzumutbar, werden bereits gezahlte Beträge für die nicht erbrachte Leistung zurückerstattet.

Weitergehende gesetzliche Ansprüche bleiben unberührt.

10. Nutzung von Telegram und anderen Drittanbietern

Für bestimmte Leistungen können externe Plattformen wie Telegram verwendet werden.

Der Kunde benötigt gegebenenfalls ein eigenes Konto bei dem jeweiligen Anbieter.

Auf Funktionsfähigkeit, Verfügbarkeit oder technische Störungen von Drittplattformen hat der Anbieter keinen vollständigen Einfluss.

Bei einer vorübergehenden technischen Störung wird, soweit zumutbar, ein alternativer Kommunikationsweg oder Ersatztermin angeboten.

Die jeweiligen Nutzungsbedingungen und Datenschutzbestimmungen der Drittplattform gelten unabhängig von diesen AGB.

11. Preise und Zahlung

Es gelten die zum Zeitpunkt der Bestellung auf der jeweiligen Produktseite angegebenen Preise.

Die angezeigten Preise sind Gesamtpreise. Soweit gesetzlich Umsatzsteuer anfällt, ist diese im ausgewiesenen Preis enthalten.

Die jeweils verfügbaren Zahlungsmethoden werden während des Checkouts angezeigt.

Die Leistung kann bis zum vollständigen Zahlungseingang zurückgehalten werden.

12. Rückerstattungen

Neben den gesetzlichen Widerrufs-, Gewährleistungs-, Minderungs- und sonstigen Verbraucherrechten besteht kein zusätzliches freiwilliges Rückgaberecht, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes angegeben wurde.

Insbesondere entsteht allein deshalb kein Anspruch auf Rückerstattung, weil der Kunde

den Inhalt bereits angesehen oder heruntergeladen hat, seine Meinung nach dem Kauf ändert, den Inhalt subjektiv anders erwartet hat, obwohl er der Produktbeschreibung entspricht, oder den gekauften Inhalt später nicht mehr nutzen möchte.

Gesetzliche Ansprüche bei mangelhafter oder nicht vertragsgemäßer Leistung bleiben uneingeschränkt bestehen. Digitale Produkte müssen insbesondere den gesetzlichen Anforderungen an Vertragsmäßigkeit entsprechen. Gesetze im Internet

13. Widerrufsrecht bei digitalen Inhalten

Verbrauchern steht grundsätzlich das gesetzliche Widerrufsrecht gemäß der gesonderten Widerrufsbelehrung zu.

Bei digitalen Inhalten, die nicht auf einem körperlichen Datenträger bereitgestellt werden, kann das Widerrufsrecht mit Beginn der Vertragserfüllung erlöschen, wenn der Kunde vorher ausdrücklich dem vorzeitigen Beginn zugestimmt, seine Kenntnis vom Verlust des Widerrufsrechts bestätigt und die vorgeschriebene Vertragsbestätigung erhalten hat. Gesetze im Internet

Die entsprechende Zustimmung erfolgt gesondert im Bestellprozess.

14. Widerrufsrecht bei Dienstleistungen

Für Live-Sessions und sonstige Dienstleistungen gelten die gesetzlichen Widerrufsregelungen.

Bei einer kostenpflichtigen Dienstleistung erlischt das Widerrufsrecht grundsätzlich erst mit vollständiger Erbringung der Dienstleistung, sofern der Kunde zuvor ausdrücklich dem Beginn vor Ablauf der Widerrufsfrist zugestimmt und seine Kenntnis vom Erlöschen des Widerrufsrechts bei vollständiger Leistung bestätigt hat. Gesetze im Internet

Bei einem Widerruf nach bereits begonnenen Dienstleistungen kann unter den gesetzlichen Voraussetzungen Wertersatz für den bereits erbrachten Teil geschuldet sein. Gesetze im Internet

15. Produktbeschreibungen

Maßgeblich für den Leistungsumfang ist die jeweilige Produktbeschreibung zum Zeitpunkt der Bestellung.

Angaben wie „ca. 10 Minuten“, „ca. 200 Inhalte“ oder „über 150 Bilder“ sind entsprechend ihrer Formulierung als ungefähre bzw. Mindestangaben zu verstehen.

Bei Paketen erhält der Kunde die ausdrücklich beschriebenen Inhalte. Ein Anspruch auf zusätzliche, zukünftig erstellte Inhalte besteht nicht, sofern dies nicht ausdrücklich Bestandteil des Angebots ist.

16. Technische Voraussetzungen

Der Kunde ist selbst dafür verantwortlich, über ein geeignetes Gerät, eine ausreichend stabile Internetverbindung sowie gegebenenfalls die erforderliche Software oder Messenger-App zu verfügen.

Probleme, die ausschließlich auf der technischen Ausstattung oder Internetverbindung des Kunden beruhen, begründen keinen automatischen Anspruch auf Erstattung.

Gesetzliche Rechte bleiben unberührt.

17. Unberechtigte Rückbuchungen und Chargebacks

Eine Rückbuchung oder ein Chargeback ersetzt keinen rechtmäßigen Widerruf und lässt eine bestehende Zahlungspflicht nicht automatisch entfallen.

Entstehen durch eine vom Kunden schuldhaft veranlasste unberechtigte Rückbuchung nachweisbare Kosten, kann deren Ersatz im gesetzlich zulässigen Umfang verlangt werden.

Dem Kunden bleibt der Nachweis vorbehalten, dass kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.

18. Sperrung von Kunden

Der Anbieter kann Kunden von zukünftigen Bestellungen ausschließen, wenn ein sachlicher Grund vorliegt.

Hierzu zählen insbesondere Betrugsversuche, unberechtigte Veröffentlichung von Inhalten, Weitergabe gekaufter Inhalte, Manipulation von Zahlungen, Bedrohungen, Belästigungen, falsche Altersangaben oder schwerwiegende Verstöße gegen diese AGB.

Bereits entstandene gesetzliche Ansprüche bleiben bestehen.

19. Gewährleistung bei digitalen Produkten

Für digitale Inhalte gelten die gesetzlichen Mängelrechte, insbesondere die Vorschriften der §§ 327 ff. BGB.

Der Anbieter ist verpflichtet, die vereinbarten digitalen Inhalte vertragsgemäß bereitzustellen. Gesetze im Internet

Der Kunde wird gebeten, technische Probleme oder unvollständige Inhalte möglichst zeitnah unter sofia.hvs1@gmail.com mitzuteilen, damit eine Prüfung und gegebenenfalls Nacherfüllung erfolgen kann.

Die gesetzlichen Rechte des Kunden werden durch diese Bitte nicht eingeschränkt.

20. Haftung

Der Anbieter haftet uneingeschränkt für Schäden, die vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht wurden sowie bei Verletzungen von Leben, Körper oder Gesundheit.

Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

Eine darüber hinausgehende Haftung für leichte Fahrlässigkeit ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.

Zwingende gesetzliche Haftungsvorschriften bleiben unberührt.

21. Datenschutz und Vertraulichkeit

Personenbezogene Daten werden entsprechend der gesonderten Datenschutzerklärung verarbeitet.

Private Nachrichten, Benutzernamen und sonstige Kundendaten werden nicht allein dadurch öffentlich gemacht, dass eine Live-Session oder eine individuelle Leistung gebucht wird.

Der Kunde ist seinerseits verpflichtet, private Kommunikation, Kontaktdaten und sonstige nicht öffentlich bestimmte Informationen der beteiligten Personen vertraulich zu behandeln.

22. Anwendbares Recht

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als dadurch zwingende Verbraucherschutzbestimmungen des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, nicht entzogen werden.

23. Gerichtsstand

Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist für Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis der gesetzlich zulässige Gerichtsstand am Sitz des Anbieters maßgeblich.

Gegenüber Verbrauchern gelten die gesetzlichen Gerichtsstandsregelungen.

24. Verbraucherschlichtung

Der Anbieter ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen, soweit keine gesetzliche Verpflichtung im Einzelfall besteht.

Unternehmen mit höchstens zehn Beschäftigten sind von der allgemeinen Informationspflicht des § 36 Abs. 1 Nr. 1 VSBG ausgenommen; nach Entstehen einer nicht beigelegten Verbraucherstreitigkeit können allerdings weitere Informationspflichten nach § 37 VSBG bestehen. Gesetze im Internet

25. Schlussbestimmungen

Sollte eine einzelne Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleiben die übrigen Bestimmungen hiervon unberührt.

An die Stelle der unwirksamen Regelung treten die gesetzlichen Vorschriften.

Maßgeblich ist die bei Abschluss des jeweiligen Vertrags geltende Fassung dieser AGB.